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Dr. Arthur Janov:   Depression - Das große Geheimnis (Teil 1/12 + 2/12) 

Donnerstag, 03. November 2013 + Freitag, 08. November 2013, The Mystery Known as Depression,  www.arthurjanov.com                                                       

                                                                                                          

Das ist der erste einer Artikelreihe, die ich über Depression schrieb. Der gesamte Artikel wurde von ANS veröffentlicht: Das Journal für Neuro-kognitive Forschung im Oktober 2013. Den Gesamttext lesen Sie auf: http://www.activitas.org/index.php/nervosa/article/view/157

 

 

1. EINFÜHRUNG

 

Depression wird als geheimnisvolles „Monster“  betrachtet, auch in professionellen Kreisen, wo man sie immer noch für eine rätselhafte Krankheit hält.

 

Der Zustand hat sich als so behandlungsresistent erwiesen, dass sich ein therapeutischer Ansatz, der auf kognitiv-behavioristischen Prinzipien beruht, „Zähmung der BESTIE (BEAST)“ nennt, ein Anagramm für „Behandlungsmodule“ in Biologie, Emotionen, Aktivität, Situationen und Gedanken. (Gilson & Freeman, 1999). Heutzutage jedoch ist die gebräuchlichste Strategie auch die einfachste. Sie involviert den Gebrauch von Antidepressiva, mittlerweile der dritthäufigst verschriebene Medikamententyp im Lande, der oft von Allgemeinmedizinern ohne Ausbildung in Psychologie verabreicht wird. (Mojtabai & Olfson, 2011) Wenn weder Medikamente noch Therapie wirken, greifen einige Psychiater auf jenes Überbleibsel aus Horrorfilmen zurück – auf die Elektroschock-Therapie, die zunehmend unter einem anderen Namen Akzeptanz gewinnt: Elektrokonvulsive Therapie. (ECT).

 

Bis vor kurzem betrachtete man ECT als letzten Ausweg im Kampf gegen die Bestie; sie wurde angewandt, wenn Psychiater entschieden, dass die einzig verbleibende Option darin bestehe, das Gehirn des Patienten mit elektrischer Energie zu sprengen. Jetzt sind Psychiater über die Schockanwendung von außerhalb des Schädels hinausgegangen und haben sich für eine noch radikalere Alternative entschieden – Gehirnchirurgie. (Mayberg et al., 2005) Gelinde gesagt ist es ein äußerst drastischer Lösungsversuch. Die Prozedur – als tiefe Gehirnstimulation bekannt (DBS) – involviert, dass man vier Löcher ins Gehirn bohrt, wobei Schrauben in den Schädel eingedreht werden. Chirurgen implantieren dann Elektroden in der Nähe des Gehirnzentrums in einer Region, die als Areal 25 bekannt ist, ein Teil des subkallosalen Gyrus cingulus, der, wie man herausgefunden hat, bei schwerer Depression eine Schlüsselrolle spielt. Aktiviert von einem Schrittmacher in der Brust sendet die Vorrichtung einen ständigen elektrischen Impulsstrom aus, um das Areal zu stimulieren, und lindert dadurch die andernfalls ‚unbeugsamen’ Symptome.

 

Nehmen wir aber einmal an, dass wir Zugang zu tiefen Gehirnzentren ohne physische oder chemische Intervention haben und auf natürliche Weise Veränderungen im Schaltkreis erzielen könnten – ihn vielleicht sogar neu verdrahten könnten. Ich behaupte, dass Primärtherapie genau das macht. Es ist möglich, eine natürliche, nichtinvasive Methode zu etablieren, um auf genau dieselben tiefen Gehirnstrukturen zuzugreifen, die durch Chirurgie und/oder Tranquilizer beeinflusst werden. Und meine Meinung ist, dass es möglich ist, viele tiefe Depressionen erfolgreich zu behandeln und Ergebnisse durch Hirnwellen und Biochemie zu messen. (Für eine ausführliche Erörterung siehe bitte mein Buch „Why You Get Sick and How You Get Well: The Healing Power of Feelings [Janov, 1996]. Indem wir diesen psychotherapeutischen Zugang zu den beeinflussten Gehirnarealen finden, können wir viele fehlgeleitete Ansätze vermeiden, insbesonders den riskanten Gebrauch von Operation und schwerer Medikamente. Gewiss sind natürliche Gefühlsmethoden einer schweren Gehirnoperation vorzuziehen.

 

Es ist nicht so, dass sich Depression der Psychotherapie widersetzen würde. Tatsache ist, dass sich die Psychotherapie der Depression widersetzt. In ihrem gegenwärtigen Zustand ist die Psychotherapie in vielen ihrer Ansätze zu oberflächlich, um irgendwas tiefgreifend zu verändern. Es ist nicht so, dass Depression durch Therapie nicht beeinflusst werden könnte, weil sie so ein schweres und abgründiges Leiden wäre; es verhält sich so, dass konventionelle Therapie nicht dafür geschaffen ist, die Tiefen des Unbewussten zu ergründen, wo die Ursachen liegen. Und heute scheint es, als sei die einzige Methode, wie konventionelle Therapeuten an diese tiefliegenden Prägungen herankommen könnten, mittels Chirurgie oder elektrischer Schläge. (Das entscheidende Konzept der (Ein-)Prägung und ihrer Folgeerscheinung – Resonanz, das Tor zu tiefen Gehirnebenen – wird nachstehend detailliert untersucht.)

 

Der Grund, warum wir als Berufsstand auf so drastische und gefährliche Maßnahmen zurückgreifen mussten, liegt darin, dass sich die meisten Behandlungen bisher mit dem Neokortex befasst haben; genau genommen mit der linksfrontalen Spitze des Neokortex, mit dem präfrontalen Areal. Da sich klinische Ansätze wie Gesprächstherapie und Verhaltensmodifikation auf den kognitiven Teil des Gehirns konzentrieren, übersehen sie vielleicht Quelle und Ort des wirklichen Problems. Der Erfolg des chirurgischen Eingriffs an sich, bei dem etwa 80 Prozent der PatientInnen berichteten, ihre Depression habe sich gebessert, sollte Psychotherapeuten mitteilen, dass das Problem möglicherweise tiefer sitzt. Die schwersten Fälle werden zurecht als „tiefe“ Depression bezeichnet, weil das Problem oft den Antipoden des Gehirns entspringt. Um mich unmissverständlich auszudrücken, meine Meinung ist, dass eine Psychotherapie für Depression, die es nicht schafft, die Tiefen des Gehirns zu ergründen, nicht erfolgreich sein kann. Die generierende Ursache bleibt unberührt.

 

In der Psychotherapie ist Diagnose zu oft eine Sache der Nomenklatur, die nicht unbedingt mit der Neurologie und dem Körper übereinstimmt, der sie beherbergt. Konventionelle Diagnose ist oft symptombasiert, auf äußere Zeichen gerichtet – schwerfällige Bewegungen, Mangel an Interesse und ein verwirrendes Spektrum anderer Symptome, die nachfolgend genau beschrieben werden – während Ursachen ignoriert werden. Ich schlage hingegen eine Diagnose vor, die das System als Ganzes umfasst – Neurobiologie, Verhalten und Psychologie als Ensemble, eine integrative Sichtweise.

 

Einige Führer auf dem Fachgebiet erkennen, dass Psychologie als Beruf einer radikalen Überholung bedarf. Die Debatte über den widersprüchlichen Zustand der Psychotherapie scheint mit jeder neuen Ausgabe des Diagnostischen und Statistischen Handbuchs Psychischer Störungen (D.S.M.) zu eskalieren, das als Bibel der psychischen Krankheiten  und ihrer Behandlung angesehen wird. Dieses Jahr, am Vortag der Veröffentlichung des D.S.M. –5, der ersten Revision in nahezu 20 Jahren,  scheint der Ruf nach einer gänzlich neuen Denkweise in der Psychologie lauter und dringender als je zuvor. Auf beiden Seiten des Atlantiks gab es jüngst Forderungen nach einem vollständige Paradigmenwechsel in der Art und Weise, wie wir psychische Krankheit verstehen und behandeln.

 

In einer vorbereiteten Stellungnahme am Vorabend der Veröffentlichung des D.S.M.-5 behauptete die British Psychological Association, es sei nicht hilfreich, psychische Gesundheits-Probleme als Krankheiten mit biologischer Ursache zu sehen. „Es gibt jetzt hingegen überwältigende Beweise, dass die Leute als Ergebnis einer komplexen Mischung sozialer und psychologischer Umstände zusammenbrechen – Trauerfälle und Verlust, Armut und Diskriminierung, Trauma und Missbrauch,“ verkündete Dr. Lucy Johnstone, eine klinische Psychologin, die mithalf beim Entwurf der provokativen Behauptung der Vereinigung. (Doward, 2013). Unterdessen behauptet in den USA Dr. Thomas Insel, Direktor des National Institute of Mental Health, das nahe Washington, D.C. liegt, dass es auf dem Fachgebiet keinen Fortschritt geben kann, solange wir fortfahren, das D.S.M. als unseren Wegweiser zu benutzen. Er behauptet, es lasse die Vielschichtigkeit der Neurowissenschaft, Biologie und Genetik weg. Das Handbuch sei sogar kontraproduktiv, so argumentiert er, weil es benutzt werde, um die finanzielle Unterstützung für Forscher zu verweigern, die nach den wirklichen Ursachen hinter Leiden wie Psychose und Depression suchen, einfach weil ihre Forschungsvorschläge sich mit den verstaubten Kategorien des D.M.S. nicht vereinbaren ließen. „Dr. Insel ist einer aus einer wachsenden Zahl von Wissenschaftlern, die glauben, das Fachgebiet brauche ein gänzlich neues Paradigma für das Verständnis psychischer Störungen,“ schlussfolgert ein jüngst erschienener Artikel der New York Times über das widersprüchliche Handbuch, „obwohl weder er noch irgendjemand sonst genau weiß, wie es aussehen wird.“ (Belluck & Carey, 2013).

 

Meiner Ansicht nach ist der letzte Teil dieser Behauptung völlig richtig, das Paradigma existiert bereits. Ich bin kein Rufer in der Wüste, aber meine auf meiner Erfahrung und auf vier Jahrzehnten Arbeit gründende Meinung ist, dass zum Beispiel „Primärtherapie“, die Brennpunkt meiner Arbeit und Erfahrung war, eine Methode ist, die genau das neue Paradigma anbietet, das in der modernen Psychologie gebraucht wird. Aber wie bei allen neuen revolutionären Wissenschaftstheorien ist der Status Quo langsam darin, fundamentale Veränderungen auf irgendeinem Fachgebiet anzuerkennen und verabscheut es, sie zu übernehmen. (Siehe den Artikel von Agustin Gurza über Primärtherapie und Wissenschafts-Revolutionen, ursprünglich veröffentlicht im Journal of Primal Therapy (Gurza, 1976) und jüngeren Datums online veröffentlicht als Anhang zu meinem Buch „Grand Delusions“ (Gurza, 2005). Was diese Arbeit zu thematisieren sucht, ist genau dieser Paradigmenwechsel in der Erforschung von Ursachen und generierenden Quellen, die bei unserer Arbeit übersehen worden sind. Ich stimme zu, dass wir unser Fachgebiet neu ausrichten und ein neues Verständnis psychischer Krankheit anbieten müssen, was ich als meine Aufgabe annehme. Was ich vorschlage, ist ein totaler Paradigmenwechsel – nicht nur bei unserer Sichtweise dieser Krankheit sondern auch bei ihrer Behandlung. Wir müssen unsere Denkweise darüber neu ausrichten und anerkennen, dass das „warum?“ fehlt. Wir müssen fragen: Was ist Depression, und woher kommt sie? Warum ist der Patient deprimiert?

 

  Seitdem ich am Anfang „Der Urschrei- Die Heilung der Neurose“ veröffentlicht hatte, wurde der Untertitel zum Leuchtstab für Kritik, weil wir den Ausdruck „Heilung“ benutzten. Niemand wagt es, bei psychischer Krankheit von Heilung zu sprechen. Nichtsdestotrotz scheint das Thema eine Doppelbindung zu sein. Wir benutzen Therapien, die nicht heilen können, und schauen dann die schief an, die behaupten, eine gefunden zu haben. „Heilung“ ist kein Schandbegriff. Schändlich ist, dass wir richtige Therapie aufgegeben haben und Heilung zu einem inakzeptablen Wort gemacht haben. „Heilung“ ist kein Begriff, den man im Interesse reiner Wissenschaft vermeiden müsste; sie ist ein Zustand, um den man sich eifrig bemühen sollte. Wir schulden das den Millionen, die an Depression leiden ohne wirkliche Hoffnung, ihren Weg aus der Dunkelheit zu finden.

 

Depression war lange Zeit ein Geheimnis, weil wir die Verknüpfung zwischen der gegenwärtigen psychischen und physischen Gesundheit eines Patienten und vor langer Zeit eingeprägten Traumen, die in der Kindheit aber auch im Mutterleib und bei der Geburt erlebt worden waren, ignoriert haben. Das ließ uns nur eine ganz enge Wahl: den Patienten entweder unter Drogen zu setzen oder ihn zu operieren. Vorzugsweise müssen wir ihm helfen, tief in dieses Unbewusste einzutauchen. Wir müssen dem Patienten helfen, den Zusammenhang zu finden zwischen seinem gegenwärtigen Depressionszustand und den tiefliegenden Ursachen. Nur der Patient kann in sich selbst diese Verknüpfung herstellen; unsere Aufgabe ist, ihm dabei zu helfen, dass er Zugang erlangt zu diesen tieferen Ebenen der Gehirnfunktion. Die Geschichte wird uns die Antwort liefern; Die Geschichte ist die Ursache und die Geschichte ist die Retterin.  

 

 

2. DEPRESSION  UND DAS PRIMAL-PARADIGMA

 

Lassen Sie mich damit beginnen, dass ich meine Definition der Depression vorbringe und erkläre, wie sie innerhalb des Paradigmas der Primärtherapie verstanden wird. Ein Vorbehalt, ehe ich fortfahre: Unser Verständnis von Depression entsteht aus einer beobachtenden, nicht einer statistischen Perspektive. Unsere ist grundsätzlich eine empirische Wissenschaft; wir wollen wissen anstatt zu wissen, was wir wollen. Was ich beschreibe, ist bei Hunderten unserer Patienten über einen Zeitraum von 45 Jahren beobachtet worden. Es ist ein neues Paradigma, eine Abkehr von der konventionellen Auffassung der Depression. Wenn wir versuchen, sie innerhalb des alten Bezugrahmens zu verstehen, werden wir scheitern. Depression hat ihre Wurzeln in den frühesten Momenten im Leben eines Patienten, in der Schwangerschaft und bei der Geburt. Seit damals, ich vor mehr als vier Jahrzehnten zum ersten Mal für diese Theorien eintrat, haben Fortschritte in der Gehirnforschung zunehmend Beweise geliefert, die unsere Theorie über die Rolle früher Traumen als Verursacher psychischer Krankheit unterstützen. Schwer zu akzeptieren ist für einige unsere These, dass das Wiedererleben dieser traumatischen Erlebnisse – einschließlich der Geburt – der Weg ist, um Depression rückgängig zu machen. In diesem Sinne war die Erforschung der Psyche ein wenig wie die Erforschung der Welt, um zu beweisen, dass sie rund ist; oft kann man es nicht glauben, bis jemand tatsächlich die Reise macht. In  der Entwicklung unserer Therapie haben wir bei unseren Beobachtungen keine Annahmen a priori gemacht. Von Beginn an haben wir uns immer von einer unanfechtbaren Wahrheit leiten lassen – die Erlebnisse unserer Patienten.

 

Unlängst traf sich eine Gruppe meiner depressiven Patienten, um ihre Probleme und den überwältigenden Schmerz zu diskutieren, der sie umgibt. Während ihres Gesprächs wurde offensichtlich, dass da zahlreiche Dinge waren, die sie gemeinsam hatten. In der Rückschau auf ihre Lebenserfahrungen identifizierten sie bestimmte Symptome und Tendenzen in ihren Gefühlen und in ihrem Verhalten, die folgende Punkte einschlossen:

 

Ein Gefühl ständigen Leidens

Konzentrationsprobleme

Extreme Müdigkeit

Bewegungsunfähig, gelähmt

Sich unfähig fühlen, eine Situation zu ändern 

Unfähigkeit zu sprechen

Energiemangel
- Kann mich nicht bewegen, eingeschlossen, stecke fest in einem dunklen Abgrund
- Kann nichts finden, wofür ich leben könnte
- Eine monotone innere Leblosigkeit
- Das Gefühl, dass sich nichts ändern wird
- Etwas will raus
- Unfähigkeit, Freude zu empfinden
- Unfähig, eine Entscheidung zu treffen oder einer Sache ein Ende zu setzen
- Dumpfheit und schwerfällige, mühselige Bewegungen
- Wiederkehrender Todeswunsch
- Gefühl der Isolation
- Sturz in ein schwarzes Loch
- Es zu nichts bringen
- Allumfassende Schwere oder Leblosigkeit
- Mühe zu atmen oder auch nur den Arm zu heben
- An nichts interessiert
- Kein sexuelles Interesse
- Verzweiflung, Resignation und der Wunsch aufzugeben
- Was hat das Leben für einen Sinn? So will ich nicht weitermachen.

 

Diese Gruppe von "Symptomen" basiert auf meiner Erfahrung mit meinen Depressiven, die ihren eigenen Allgemeinzustand beschreiben. Zusätzlich jedoch liefen die Erkenntnisse dieser Patienten darauf hinaus, dass sie die Empfindungen eines Geburtstraumas beschrieben, des Hauptnenners ihrer gemeinsamen Erfahrung. Niemand hat das irgendwie suggeriert, weil wir nicht gewusst hätten, was wir suggerieren sollten.

Würden wir eine Folie, welche die Charakteristika der Depression illustriert, über eine andere legen, welche die Auswirkungen des Geburtstraumas zeigt, fänden wir, dass sie perfekt übereinstimmen. Alles, was die Person damals während des Geburtstraumas fühlte, spiegelt sich in der Beschreibung ihrer gegenwärtigen Depression wider. Die Liste depressiver Symptome, die meine Patientengruppe aufgezählt hat, enthält klare Beispiele; sie drücken genau das aus, was sie als Babys bei der Geburt fühlten. Die Traumen, die sich im Mutterleib, bei der Geburt und in der frühen Kindheit festsetzen, werden verschlüsselt, registriert und im Nervensystem gespeichert. Sie werden zu einer Schablone für das, was später geschieht.


Übersetzung: Ferdinand Wagner

                                                                                                     Artikelauswahl 2013