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Der ontogenetische Seitenblog

Wagners fragwürdiger Gelegenheits-Senf zu Janov, Urschmerz, Primärtherapie, Psychiatrie & Co.







Warum immer nur andere Leute zitieren? Man oder frau hat ja auch ein eigenes Gehirn, das uns befähigen sollte, eigene Gedanken und Gefühle zu produzieren. Da ich wirklich viel von Arthur Janov gelesen habe und schon im zarten Alter von 20 Jahren meine ersten "Urerlebnisse" hatte, könnte ich als Bürger dieses schönen demokratischen Landes und Urheber dieser Webseite an dieselbige einen Blog anhängen und ein paar eigene Kommentare hinzufügen. Die Anregung zu diesem Blog hier kommt von detopia, wo der interessierte Mensch einen Haufen Bücher -auch Psychobücher- findet aber eben auch einen Blog, wo der Webmaster seine eigene Meinung kundtut.

Ich hoffe, es gelingt mir, hier auch einige fragwürdige, provokante, hm, "böse" Ansichten zu vertreten, zumal es zu meinen sadistischen Lieblingsbeschäftigungen gehört, auf dieser "Neurotiker-Gesellschaft" herumzuhacken. Eine Frage, die wir uns alle stellen sollten, ist die, ob wir als Gesellschaft etwas tun können, um nachfolgenden Generationen von homo sapiens und um den Tieren und Pflanzen dieses Planeten Widrigkeiten und Traumen zu ersparen, denen wir ausgesetzt waren und die wir anderen Lebewesen zugefügt haben und noch immer zufügen. Ich glaube, wir können etwas tun. Für homo sapiens würde das bedeuten, der Bedeutung des Lebensanfangs mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Es ist nicht egal, wie unsere Zeit im Mutterleib war, wie wir geboren wurden, ob unsere Bedürfnisse beachtet und befriedigt wurden oder nicht. Ein guter Lebensanfang für homo sapiens würde gewiss nicht alle Probleme auf dem Planeten lösen, aber es wäre e i n wichtiger Fortschritt, der den Psychotherapeuten, Medizinern, Psychiatern und dem ganzen Ökosystem einen Haufen "trouble" ersparen würde. Der Mensch ist nicht von Natur aus destruktiv. Der neurotisierte Mensch hingegen kann ein fürchterliches Desaster sein. Letzteres wissen wir alle. Ich wollte das aber trotzdem nochmal sagen.
   
 April 2022:  Arthur Janov und die Hundertjährigen